Warum ich Nazi wurde

Musikalische Lesung mit Sven Söhnchen und Brörn Nonnweiler

Samstag, 15 Februar 2020, 20:00 Uhr

Eintritt frei

Musikalische Lesung mit Sven Söhnchen und Brörn Nonnweiler

Warum ich Nazi wurde – Musikalische Lesung im Werkhof Hohenlimburg

Die Frage, warum man sich nach den Wirrungen des 1. Weltkrieges der nationalsozialistischen Partei angeschlossen hat, trifft den Nerv der heutigen Zeit. 86 Jahre nach der Machtübernahme durch die NSDAP erlebt man in Deutschland wieder eine gesellschaftliche Hinwendung zur vermeintlich starken, führunggebenden Rechten.

Kann man aus der Vergangenheit lernen? Muss man lernen? Sind die Menschen auf einen Führer fixiert und angewiesen? Gibt man einen international erreichten Frieden leichtfertig auf, weil man wieder vermehrt national denkt und handelt? Es sind viele Fragen, die sich in der heutigen Zeit stellen. Antworten sind wesentlich schwerer zu finden. Auch (Kommunal-) Politiker wie der SPD-Ratsherr Sven Söhnchen haben auf die zunehmende Popularität der neuen Rechtsparteien, wie der AfD, kaum Antworten. Denkanstöße findet Söhnchen allerdings in dem Buch „Warum ich Nazi wurde“, welches im Vorjahr von dem Berliner Wieland Giebel veröffentlicht wurde. Weit über 500 Menschen schrieben 1934 ihr Lebenszeugnis nieder, um im Rahmen eines Preisausschreibens, ihre Parteimitgliedschaft bei den Nazis zu erläutern. 1934 – das große Leid der kommenden Jahre konnten die Teilnehmer des Preisausschreibens noch nicht unbedingt erkennen. In über 30 Lesungen hat Sven Söhnchen bereits aus dem Buch vorgetragen. „Eine schöne Veranstaltung ist das nicht – aber sie ist dringend notwendig.“, meint der gebürtige Hagener Söhnchen. Zu einem besonderen Ereignis wird die Lesung durch die musikalische Begleitung vom heimischen Liedermacher und Gitarristen Björn Nonnweiler. Er ergänzt die Texte durch bekannte Lieder aus der Zeit der Friedensbewegung – Reinhard Mey, Hannes Wader und Co. treffen in die Seele und in die Köpfe.

Am 15. Februar 2020 werden sich Björn Nonnweiler und Sven Söhnchen mit ihrer musikalischen Lesung auch in Hohenlimburg einer gesellschaftlichen Diskussion stellen. Für die Protagonisten ist es eine gut investierte Zeit, die zum Nachdenken anregt – eine Tugend, die gerade bei gesellschaftlichen Lebensfragen von Bedeutung sein sollte.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei - im Anschluss folgt noch ein ausführlicher Konzertabend mit Björn Nonnweiler- Musik aus der Friedensbewegung (Tickets über Werkhof ethältlich).

Björn Nonnweiler (Singer-Songwriter | Fingerstyle Guitar)
Der Hagener Singer-Songwriter versteht es, auf charmante Art und Weise, sein Publikum in kürzester Zeit zu begeistern.
Seine eigenen Lieder erzählen von Liebe, Abschied und den kleinen Dingen im Alltag. Immer wieder singt er auch für den Frieden, gegen Unrecht und gegen Gewalt.
Untermalt wird das ganze durch Nonnweiler‘s hochkarätiges Gitarrenspiel, welches er auf den unterschiedlichsten Saiteninstrumenten darbietet.
Ein Abend voller Lieder, die alle was sagen.

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